1.Tag (16.07.2007):
Lünersee - Lünerkrinne - Gipsköpfle - Heinrich Hueter-Hütte
Als Ausgangspunkt unserer Tour, wählten wir (Markus Walder, Markus Maichle und Andy Lang) den am Ende des Brandnertals gelegenen Lünersee (1979m). Von dort sollte es für uns zur Heinrich Hueter-Hütte (HHH) gehen.
Bei strahlendem Sonnenschein und ohne eine Wolke am Himmel überquerten wir zuerst die Staumauer des Sees. Direkt am Ende der Staumauer, mussten wir unser erstes und auch einzigstes Steilstück für diesen Tag bewältigen. Es führte uns zur Lünerkrinne (2105m).
Hier erwartete uns das erste Highlight der Zimba Experience Tour. Direkt nach dem Durchgang der Lünerkrinne durften wir einen ersten Blick auf die Zimba werfen. Majestätisch voller Schönheit und Steilheit baute sie sich vor uns auf. Es war für uns alle 3 ein bewegender schöner Moment. Mit der Zimba im Blick und voller Vorfreude auf den nächsten Tag, schlenderten wir über Almwiesen und durch Latschenkiefer weiter zur Heinrich Hueter-Hütte.
Dort angekommen genossen wir noch die restlichen Sonnenstunden, bevor es dann schon früh ins Bett ging.
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Lünersee mit Staumauer
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Die 3 Bergsteiger an
der Lünerkrinne
(Die Zimba im Hintergrund)
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Heinrich Hueter-Hütte
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2.Tag (17.07.2007):
Gipfeltag! Heinrich Hueter-Hütte - Zimbajoch - Zimba Westgrat - Heinrich Hueter-Hütte
Um 5.30 Uhr wurden wir von unserem Wecker aus unseren Träumen gerissen. Mit Vorfreude auf den großen Tag stiegen wir aus unseren Lagern. Ein kurzer Blick aus dem Fenster…… Sonnenschein! und keine Wolke am Himmel. Ein größeres Geschenk konnte Gott uns nicht machen.
Um 6.00 Uhr liefen wir los. Das erste Teilstück führte uns in sehr steilen Serpentinen, über den Zimbasteig zum Zimbajoch (2387m). Dort verabschiedeten sich Markus Walder und Andy Lang vom Webmaster, welcher am Joch auf beide wartete und fleissig fotografierte.
Kurz nach dem Zimbajoch erreichten wir auch schon die Sohmplatte. Bergschuhe mit den Kletterschuhen getauscht und los ging es. Die Kletterei an der Platte stellte sich nun doch leichter heraus, wie es auf den ersten Blick erschien. Nach der Sohmplatte wechselten wir wieder das Schuhwerk. Die Kletterei ging nun teilweise sehr ausgesetzt immer am Grat entlang. Markante Punkte wie der Rote Turm halfen uns bei der nicht immer ganz leichten Wegfindung (Leider gab es nicht soviel fixes Material wie erwartet).
Um 11.20 Uhr war der große Moment gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein und herrlicher Weitsicht standen wir auf dem Gipfel der Zimba. Nach einer ausgedehnten Gipfelrast stiegen wir teils kletternd, teils abseilend zum Zimbajoch, wo Webmaster Markus immer noch auf uns wartete. Tags zuvor hatten wir schon beschlossen, nicht wie angekündigt zur Sarotlahütte abzusteigen, sondern nochmals eine Nacht auf der Heinrich Hueter-Hütte zu verbringen. Wir wollten am nächsten Tag - zu dritt - ein gemeinsames Gipfelerlebnis auf dem „ kleinen Bruder“ der Zimba, dem Saulakopf haben. Glücklich und sehr zufrieden erreichten wir eine Stunde später die Heinrich Hueter-Hütte, wo wir gemeinsam den Zimba Gipfelerfolg feierten.
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Blick vom Zimbajoch
auf den Westgrat
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"Die Gipfelstürmer"
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Andy und Markus
auf der Zimba
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3.Tag (18.07.07):
Heinrich Hueter-Hütte - Saulakopf - Saulasteig - Lünersee
Unser Wecker ging wieder sehr früh, da wir ja heute zu dritt auf einem Gipfel stehen wollten. So verließen wir um 6.30 Uhr die Heinrich Hueter-Hütte. Über einen zu Beginn doch recht steilen Weg, erreichten wir in 1 Stunde das Saulajoch. Dort deponierten wir ein Teil unseres Gepäcks und stiegen dem Gipfel entgegen. Der Weg zum Saulakopf stellte sich als recht interessant heraus. Er verlangte von uns Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Gegen ca. 9.30 Uhr standen wir zu dritt auf dem Gipfel des Saulakopfes (2517m). Von hier aus durften wir noch einmal zur Zimba hinüber schauen. Da langsam Wolken aufzogen, beschlossen wir gegen 10.00 Uhr den Rückweg anzutreten.
Kurze Zeit später waren die Wolken dann auch schon da. So durften wir das letzte Teilstück unserer Zimba Experience Tour in Wolken gehüllt laufen. Aber auch das nicht ganz perfekte Wetter, konnte unserer guten Stimmung nichts anhaben. Die Zimba Experience Tour endete dort wo sie begann…am Lünersee.
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Am Saulajoch
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Blick auf den
Saulakopf
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